Unser Alltag und die Arbeitstherapie

Unser Alltag und die Arbeitstherapie

Die Soziotherapie in einer Therapeutischen Gemeinschaft zeichnet sich dadurch aus, dass jede Bewohnerin und jeder Bewohner die Pflicht hat, durch Mitwirkung in der Arbeitstherapie einen persönlichen Beitrag zum Funktionieren der Einrichtung beizutragen – abhängig von seiner Gesundheit, individuellen Faktoren und, soweit möglich, auch Bedürfnissen und Wünschen. Jede Arbeit des Einzelnen trägt damit gleichwertig zum Gelingen der Gemeinschaft bei.

Im Vordergrund stehen dabei nicht Leistung und Zeitdruck, sondern das Erlernen und/oder Ausüben von neuen oder alten bzw. verschütteten Fertigkeiten und Fähigkeiten sowie sogenannten klassischen „Tugenden“, z.B. Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit oder Disziplin.
Ebenso wichtig ist die Übernahme von Verpflichtung und Verantwortung, die Auseinandersetzung mit sich und dem Gegenüber. Wenn in der Arbeitstherapie Gewinne erwirtschaftet werden können, werden diese in eine Gemeinschaftskasse einbezahlt, die dem Haus und allen Bewohnern zugutekommt.

Folgende Beschäftigungsbereiche gibt es in unserer Einrichtung:

Holzwerkstatt:

Anfertigung von Gebrauchsgegenständen, Aufarbeitung von Möbeln

Instandhaltung:

Renovierungen und Reparaturen in der Einrichtung

Garten:

Pflege der Grünanlagen, Gemüseanbau, Pflege des Naturlehrpfades

Kleintierhaltung:

Aufzucht und Pflege von Hühnern, Kaninchen und Katze

Küche:

Einkaufen, Kochen, Lagerung, Abwasch

Waschküche:

Waschen und Bügeln der Wäsche

Ergotherapie:

Kreatives Gestalten, Gedächtnistraining